Stefan Schwind-Henze Logo
    Jetzt Schmerz-Analyse anfragen
    Schulterschmerzen

    Schulterarthrose (Omarthrose): Verschleiß stoppen, Beweglichkeit erhalten

    Diese häufig sehr leichtfertig gestellte Diagnose ist wenig motivierend für die meisten Patienten. Viele gehen davon aus, dass sie nichts machen können, um die damit scheinbar verbundenen Schmerzen loszuwerden. Doch das ist nicht wahr!

    Schauen wir uns zuerst die schulmedizinische Sicht an, damit Sie verstehen, dass es doch noch einen Weg mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt, die Schmerzen in den Griff zu bekommen.

    Jetzt Schmerz-Analyse anfragen
    Schulterarthrose ganzheitlich behandeln

    Schulmedizinische Definition der Schulterarthrose

    Bei der Schulterarthrose stellt man mittels MRT und Röntgen einen Verschleiß in der Knorpelfläche des Schultergelenks fest. Man spricht von Knorpeldefekten, die die Gleitfähigkeit im Gelenk herabsetzen und so zu Schmerzen führen.

    Die Arthrose kann sich im Oberarmkopf zeigen und auch in der Pfanne, die vom Schulterblatt gebildet wird. Im Röntgenbild sieht der Orthopäde oder Chirurg, dass der Oberarmkopf höher im Gelenk, knapp unter dem Schulterdach, sitzt und die Knorpelflächen abgearbeitet sind, was zu einem geringen bis gar nicht mehr vorhandenen Gelenkspalt führt.

    Symptome der Schulterarthrose

    Leitsymptome

    Als Leitsymptome gelten beginnende Steifheit im Schultergelenk und Startschmerzen bei den ersten Bewegungen am Morgen. Dann wird über den Tag eine Besserung hergestellt. Sollte es morgens sehr schmerzhaft sein, wird in vielen Fällen mit einer Schmerztablette eine symptomatische Schmerzlinderung herbeigeführt.

    Dieser Kreislauf wird langsam immer stärker und die Schmerzen chronifizieren sich. Meistens wird mit Fortschreiten der Schmerzen eine höhere Dosis an Schmerzmitteln notwendig.

    Erste Warnsignale bei Schulterarthrose

    • Schmerzen beim Herausnehmen einer Tasse aus einem Hängeschrank
    • Schmerzen bei Bewegungen hinterm Rücken
    • Schmerzen beim Haare kämmen
    • Wurfbewegung im Sport, zum Beispiel Aufschlag beim Volleyball

    Schulterarthrose: Primäre vs. Sekundäre Arthrose

    Primäre Schulterarthrose

    Diese Form der Schulterarthrose beschreibt einen Verschleißprozess, der mit zunehmendem Alter immer mehr das Gelenk zerstört. Man geht davon aus, dass es eine familiäre Häufung bei Gelenkerkrankungen geben kann. Auch langjährige Belastungen sollen eine Rolle spielen. Letztendlich umschreibt die Diagnose „primäre Schulterarthrose" einen Prozess, der keine konkrete Ursache aus schulmedizinischer Sicht hat.

    Sekundäre Schulterarthrose

    Hier hat man eine gesicherte Ursache für die Arthrose festgestellt. Mögliche Ursachen sind:

    1. Verletzungen an der Rotatorenmanschette – Diese passieren meistens durch plötzliche Einwirkungen, können aber auch eine langjährige Fehlbelastung als Ursache haben.
    2. Durch Operationen am Schultergelenk – Operationen können beim Gelenk durch Narbenbildung, Bandverletzungen und Behandlungsfehler eine Arthrose auslösen.
    3. Unfälle, Verletzungen und Schultertrauma – Plötzliche Geschehnisse können zu Muskel-Sehnenzerrungen und Abrissen und Brüchen führen, die das Gelenk nachhaltig schädigen und in einer Arthrose münden.
    4. Entzündungen durch Bakterien – Durch Operationen, Bakterien im Körper kann das Gelenk sich entzünden und in Folge eine Arthrose ausprägen.
    5. Häufige Schulterluxationen – Durch das sich immer wiederholende Ein- und Ausrenken wird die Gelenkumrandung (Lippe genannt) und die Knorpelschicht geschädigt, sodass eine Arthrose sich einstellt.
    6. Durchblutungsstörungen – Kommt es aus verschiedenen Gründen zu einer Minderdurchblutung im Schulterbereich, kann das einen nekrotischen (abbauenden) Prozess im Knorpel und Knochen der Schulter in Gang setzen.

    Schulmedizinische vs. Funktionelle Sichtweise auf Schulterarthrose

    Die schulmedizinische Sicht auf die Schmerzwahrnehmung

    Bei Schulterarthrose wird ja der abgenutzte Knorpel als Hauptursache für die Schmerzen angesehen. Immer mehr wird aber den Schulmedizinern bewusst, dass Knorpel nicht schmerzen kann, da er ein rezeptorfreies und nervenfreies Gewebe darstellt. Man geht von zystischen Veränderungen, Entzündungen an der Gelenkkapsel und einer Reizung des Knochens aus, um die Schmerzen zu erklären. Als Beweis dient das entsprechende Bild des Gelenks.

    Die funktionelle VITARTIC-Sichtweise auf die Schmerzwahrnehmung

    Viele Nerven, Rezeptoren und Reizweiterleitungen befinden sich in den Muskel-, Sehnen-, Faszien- und Knochenhautstrukturen. Dort findet ganz unabhängig vom Knorpelschaden die Schmerzwahrnehmung statt. Das bedeutet, Verspannungen und Dysbalancen in der Muskulatur, Verklebungen und Verschlackung im Bindegewebe und Entzündungen von Schleimbeuteln und Sehnen-Knochenhautübergängen sind die wirklichen Schmerzursachen.

    Behandelt man diese Ursachen systematisch und durchdacht, wird man trotz einer schulmedizinisch festgestellten Schulterarthrose die Schmerzen stark verringern können. Durch eine langfristige, durchdachte und natürliche Unterstützung des Gelenks kann es eine vollkommene Herstellung der Beweglichkeit und der Schmerzfreiheit im Schultergelenk geben. Dies ist eine reale Erfahrung bei Patienten mit der Diagnose Schulterarthrose.

    Der optimale Sitz des Oberarmkopfes im Gelenk

    Immer wieder bekomme ich Patientenanfragen, bei denen mir Röntgenbilder gezeigt werden, die eine unnatürliche Gelenkkopfposition in der Schulter zeigen.

    Einmal ist der Gelenkkopf zu stark nach oben gegen das Schulterdach gewandert oder der Gelenkkopf hat nach unten die passgenaue Form des Schultergelenks verlassen. Eine dritte Variante ist das Verschieben des Gelenkkopfs nach vorn, sodass er nicht mehr optimal in der Schultergelenkpfanne sitzt.

    Bei allen drei Möglichkeiten leidet der Knorpel und es kann sich eine manifeste Arthrose entwickeln. Bei zu starkem Dauerdruck auf dem Knorpel wird der Knorpel mangelernährt, da erst mit der Entspannung frische Nährstoffe aufgesaugt werden und ohne Druck wiederum kein Abtransport (Abpressen) von verbrauchten Stoffen geschieht.

    Sobald die Passform verlassen wird, werden Teile des Gelenks überbelastet und andere zu stark entlastet. Diese einseitigen verschobenen Druckverhältnisse führen zu entsprechender Abnutzung und damit zur Arthrose.

    Ganzheitliche Diagnose bei Schulterarthrose

    Um wirklich die Schmerzen in den Griff zu bekommen, sollten von dem therapierenden Betreuer folgende Fragen gestellt werden, damit anschließend gezielt die Schmerzursache behandelt werden kann:

    • Handelt es sich bei den Schulterbeschwerden um einen langjährigen Prozess?
    • Wann traten die Schmerzen auf?
    • Wo genau sitzt der Schmerz?
    • Welche Schmerzqualität hat der Schmerz? (stechend, brennend, drückend, ziehend …)
    • Wann fühlt sich das Gelenk am Unbeweglichsten an?
    • Welche Bewegungen sind genau eingeschränkt? (seitwärts, vorwärts, zurück …)
    • Welche Arbeiten im Alltag werden am meisten eingeschränkt?
    • Ist das Gelenk erwärmt?
    • Gibt es sonst noch Gelenkschmerzen im Körper?
    • Welchen Schwankungen unterliegt der Schmerz?
    • Werden Medikamente, insbesondere Schmerzmittel eingenommen?
    • Wurde Cortison gespritzt?
    • Gibt es Krämpfe im Körper?
    • Wie ist die berufliche Belastung?
    • Wie ist die gesundheitliche Gesamtsituation? (zum Beispiel Krankheiten, Operationen, Behandlungen und Gewicht)
    • Welche Sportarten werden jetzt ausgeführt?
    • Welche Sportarten wurden in der Jugend trainiert?

    Der Therapieweg bei Schulterarthrose

    Wurde diese ganzheitliche Schulterdiagnose durchgeführt, so kann der erfahrene Therapeut zielgerichtet die verspannten Muskelstränge, die verklebten Faszienstrukturen und die Entzündungsauslöser behandeln.

    Folgende Behandlungsschritte sind notwendig:

    • Sanftes Drücken der Entspannungs-Pressurpunkte
    • Faszienmassage der verklebten Strukturen
    • Durchblutungsförderung und Entsäuerung mittels physikalischer Therapie
    • Beratung zum individuellen Schmerz-Stoffwechselprogramm
    • Anleitung für die jeweils notwendigen speziellen Schmerzfrei-Übungen
    • Hausaufgaben und Bewegungsempfehlung für die nächsten Tage

    Werden diese sechs Schritte mit der entsprechenden Erfahrung und Qualität durchgeführt, so besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Arthrose gestoppt und die Schmerzen beseitigt werden.

    Haben Sie Schulterarthrose?

    Sie haben Schulterschmerzen und möchten diese so schnell wie möglich in den Griff bekommen? Dann melden Sie sich jetzt zu einem kostenfreien Beratungstermin an. Gemeinsam finden wir heraus, wie Sie trotz Arthrose-Diagnose wieder schmerzfrei und beweglich werden können.

    Jetzt Schmerz-Analyse anfragen
    Wir verwenden Cookies, um unsere Website und unseren Service zu optimieren. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie in unserem Impressum und unserer Datenschutzerklärung.