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    Kopfschmerzarten

    Schwindel und Kopfschmerzen: Ursachen, Schwindelarten und ganzheitliche Therapie

    Immer wieder habe ich verzweifelte Patienten in meiner Praxis, die ständig von Schwindel und Kopfschmerzen geplagt sind. Bei absolut harmlosen Bewegungen wie Aufstehen, Nach-oben-Schauen oder beim Laufen, wird den Betroffenen mehr oder weniger plötzlich schwindlig. Das kann so weit gehen, dass sie direkt taumeln oder sogar umfallen.

    Die Ursachen für Schwindel sind vielfältig, doch oft liegt die Lösung außerhalb des schulmedizinischen Behandlungsraumes. Viele Betroffene fragen sich verzweifelt: Was tun bei Schwindelattacken? In diesem Artikel beleuchten wir die verschiedenen Schwindelarten wie Schwankschwindel, Drehschwindel und Lagerungsschwindel, die Rolle der Halswirbelsäule (Schwindel HWS) und wie ein ganzheitlicher Ansatz zu einer nachhaltigen Besserung führen kann.

    Schwindel und Kopfschmerzen Therapie

    Schwindel aus schulmedizinischer Sicht: Definition und Ursachen

    Schwindel ist in der Schulmedizin keine Krankheit, sondern ein Symptom. So wird es als orientierungslose Phase umschrieben, bei der die Augen und das Gleichgewichtsorgan nicht mehr schlüssig zusammenarbeiten. Alles dreht sich, man taumelt – es geht also das Gefühl verloren, wie man seinen Körper im Gleichgewicht hält.

    Der Schwindel kann sich in verschiedenen Formen zeigen:

    1. Schwankschwindel: Symptome, Ursachen und zervikogener Schwindel

    Beim Schwankschwindel können Leidtragende kaum unterscheiden, ob sie selbst schwanken oder ihre Umgebung. Als Ursache vermutet man oft psychische Auslöser, aber auch muskuläre Ursachen werden angenommen. Der Patient hat das Gefühl, sich wie auf Watte zu bewegen. Bei den muskulären Ursachen benennt man den zervikogenen Schwindel als Hauptauslöser. Dabei geht man von Funktionsstörungen im Halswirbelsäulenbereich aus. Diese Annahme wird nicht von allen Fachrichtungen geteilt, aber einige Studien zeigen, dass dieser Bereich eine wichtige Rolle spielt.

    Die Hauptursache für Schwankschwindel weist man aber dem Bereich der psychisch-phobischen Erkrankungen zu. Hier sei die etwas aufrührerische Frage erlaubt: „Ist es eine Verlegenheitsdiagnose, dass die Hauptursache vom Schwankschwindel im psychischen Bereich liegt?“

    2. Drehschwindel und Morbus Meniere: Ursachen und Behandlung

    Diese Art des Schwindels, der Drehschwindel, stellt sich meistens plötzlich und attackenartig ein und kann bis zu mehreren Tagen anhalten. Wenn er gehäuft auftritt, spricht man auch vom Morbus Meniere. Als Leitsymptom gilt hier die Wahrnehmung, dass sich um den Patienten alles dreht. Als Hauptursache wird eine Entzündung des Gleichgewichtsnervs angesehen (Neuritis vestibularis). Aber auch Störungen der Durchblutung, Tumore im Hirnbereich und Nervenschädigungen kommen als Ursache infrage.

    3. Der Liftschwindel: Psychische Ursachen und Behandlungsansätze

    Wie es der Name schon vermittelt, fühlen sich Menschen mit dieser Schwindelart, als ob sie mit einem Lift nach oben oder nach unten befördert werden. Als Ursache gelten hier sogenannte psychische und phobische Angstzustände.

    4. Lagerungsschwindel: Ursachen, Diagnose und Epley-Manöver

    Diese Erkrankung bezeichnet man auch als gutartigen Lagerungsschwindel, weil seine Episoden relativ schnell und gut behebbar sind. Meistens haben die Patienten eine Mischung aus Schwankschwindel und Drehschwindel. Dieses Dreh-Schwankgefühl wird bereits durch kleinste Kopfbewegungen ausgelöst.

    • Was ist die Ursache für den Lagerungsschwindel? Man nimmt an, dass sich kleine Kristalle (Otokonien) im Innenohr abtrennen und für chaotische Bewegungsauslöser sorgen.
    • Wie stellt der Arzt die Diagnose? Auf jeden Fall sollte ein geschulter HNO-Facharzt diese Erkrankung abklären. Als erstes untersucht der Arzt, ob ein Nystagmus (Zitterbewegung der Augen) vorliegt. Dieses Diagnoseverfahren nennt man Dix-Hallpike-Lagerungsprobe.
    • Behandlung des Lagerungsschwindels: Die Hauptübungen nennt man Epley-Manöver und Semont-Manöver. Dabei werden die Kristalle an Positionen verschoben, wo sie das Gleichgewichtsorgan nicht irritieren können.

    Schwindel Behandlung: Wann zum Facharzt, wann alternative Therapien?

    Gerade in der Anfangsphase der Schwindelattacken ist es durchaus zu empfehlen, einen Facharzt aufzusuchen. Sollten aber die Schwindelattacken anhalten und der behandelnde Arzt schon zu Medikamenten greifen, die teilweise sehr heftige Nebenwirkungen haben können, so sollte man alternative Methoden prüfen. Das kann im zweiten Schritt eine Physiotherapie sein und führt diese nicht zum Erfolg, so sind weitere natürliche Therapieschritte empfehlenswert.

    Ganzheitliche Schwindel-Diagnose: 4 wichtige Fragen zur Ursachenfindung

    Welche Fragen würde ich beim Thema Schwindel und Kopfschmerzen aus meiner praktischen Sicht unbedingt stellen?

    1. Welches Trinkverhalten hat der Patient? Hintergrund: Flüssigkeitsmangel kann zu Schwindelgefühlen führen.
    2. Wie ausbalanciert ist die Halswirbelsäule? Hintergrund: Bestimmte Fehlstellungen (Schwindel HWS) können direkt Schwindel auslösen.
    3. Wie verspannt ist die Muskulatur im gesamten Halsbereich? Hintergrund: Bestimmte Muskeln können direkt bei bestimmten Bewegungen Schwindel auslösen.
    4. Wie ist der Allgemeinzustand? Liegt eine starke Übersäuerung oder/ und eine starke toxische Belastung vor? Hintergrund: Meistens habe ich eine Mischform aus verschiedenen Auslösern vorgefunden.

    Fallbeispiel: Wie Entgiftung und Halswirbelsäulen-Therapie Schwindel lösen

    Damit Sie einen Eindruck bekommen, wie so ein Fall in der Praxis aussieht, beschreibe ich Ihnen im Folgenden ein Patientenbeispiel:

    Es war ein ganz normaler Praxistag. Eine Patientin kam mit ihrer Tochter als Dolmetscherin in die Praxis. Sie hatte Probleme mit Schwindel und der Halswirbelsäule, drei Krankenhäuser hatten keine Lösung gefunden. Die Unruhe der Patientin und die plötzlichen Schwindelattacken zeigten mir schon bald, dass es sich um ein schwerwiegendes Problem handelte.

    Ich löste vorhandene Muskelverspannungen mit der Neuro-Pressur, aber der Muskeltonus fuhr nur leicht herunter. Mir wurde bewusst, dass nicht die Muskulatur der Hauptauslöser war. Ich machte eine noch genauere Anamnese und schloss auf eine starke Vergiftung des Körpers. Ich stellte vordergründig Blei und Aluminium fest. Es wurde zusammen mit der Patientin ein Entgiftungsplan aufgestellt und spezielle Übungen für die Halswirbelsäule mitgegeben.

    Wir hielten die nächsten Wochen den Chatkontakt. Nach drei Wochen konnte die Ärztin wieder arbeiten. Die Schmerzen und der Schwindel waren zu fast hundert Prozent verschwunden.

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