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    Rückenschmerzen erfolgreich behandeln: Ursachen verstehen und Schmerzfreiheit erlangen

    Schaut man in die Schmerzstatistik, so sind Rückenschmerzen das mit am häufigsten verbreitete Schmerzbild. Mittlerweile sind die Rückenschmerzen Ursachen, wie zu viel Sitzen, einseitige Bewegungsmuster und auch Fehlernährung gut erforscht.

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    Rückenschmerzen

    Trotzdem versucht man immer noch, mit mehr oder weniger unnatürlichen Methoden, wie Tabletten, Opiaten, Spritzen, Operationen und dem medizinischen Krafttraining diese Schmerzen zu behandeln.

    In Deutschland leiden 70 % Prozent der Bevölkerung mehr oder weniger intensiv an Rückenschmerzen und davon bestimmt 80 % an Schmerzen im unteren Rückenbereich. Man kann es aus Sicht eines Mediziners, der sich mit Infektionskrankheiten beschäftigt, durchaus als Epidemie bezeichnen, ohne den Ansteckungsfaktor natürlich.

    In den weiteren Ausführungen werde ich noch erläutern, dass es durchaus einen ansteckenden Faktor bei diesem Leiden gibt, bloß liegt dieser nicht im mikrobiologischen Bereich.

    Der klassische Weg: Von der Diagnose zur Therapie

    Als Erstes wendet sich der Schmerzbetroffene an seinen Hausarzt. Dieser wird in der Regel bei normal bis schwerem Leidensbild an einen Orthopäden überweisen. Jetzt kommt das nächste Glied in der Behandlungskette: das bildgebende Verfahren.

    Je nach Diagnosefokus und Geräteoption wird jetzt ein MRT, ein CT oder ein klassisches Röntgenbild angefertigt. Danach erfolgt die Analyse desselben. Jetzt werden die verschiedensten Diagnosen getroffen:

    Verkalkungen an der Wirbelsäule

    Meistens unbemerkt voranschreitend, bei der Hüfte beginnend, startet Schritt für Schritt die Verkalkung der Wirbelsäule, auch Morbus Forestier oder Spondylitis ankylopoetica genannt.

    Die Verkalkung der Bänder und die Kalkbrücken zwischen den Wirbelkörpern führen zu einer zunehmenden Versteifung der Wirbelsäule. Diese Form der Versteifung tritt häufig in Zusammenhang mit Gicht, Fettleber, Bluthochdruck und Diabetes auf.

    Weitere häufige Diagnosen bei Wirbelsäulenschmerzen:

    • Bandscheibenvorwölbung
    • Bandscheibenvorfall
    • Beinlängenunterschiede
    • Skoliose
    • Wirbelgleiten
    • Spinalkanalstenose
    • Morbus Bechterew
    • Ischialgien
    • Arthrose der Wirbelsäule

    Wurden diese Diagnosen erstellt und mittels MRT-Befunderhebung noch untermauert, so beginnt die lange Odyssee der Therapien. Dabei sehen viele Ärzte den „Wald vor lauter Bäumen“ nicht.

    Was meine ich damit?

    Sie konzentrieren sich auf die knöchernen Befunderhebungen, von den MRT-Bildern und den Symptomen, anstatt zu versuchen hinter den Krankheitsprozess zu schauen und die wirklichen Rückenschmerzen Ursachen zu erkennen.

    Auf diese Ursachen gehe ich noch tiefer ein. An dieser Stelle sei nur gesagt, dass Diagnosen wie Arthrose, Bandscheibenschäden, Fehlbildungen auch nur ein Symptom sind und die wahren Ursachen findet man nur, wenn man fragt, warum es genau zu diesen Veränderungen kommt und woher die Schmerzen kommen.

    Knorpel hat keine Schmerzrezeptoren und auch eine gequetschte Bandscheibe kann nur Schmerzen erzeugen, wenn sie auf den Nerv drückt. Aber die Bandscheibe selbst hat auch keine Schmerzrezeptoren und auch bei entzündlichen Prozessen steht die Frage:

    Welche Reize haben sie ausgelöst?

    Und nicht: mit wie viel Cortison kann ich sie unterdrücken?

    Die Problematik der gängigen Therapien

    Widmen wir uns nun den möglichen Therapien. Meistens setzt sich natürlich die ungenaue Diagnose in einer nicht die Ursachen behandelnden Therapie fort.

    Selbst wenn es zum Beispiel dazu kommt, dass eine Operation aufgrund eines starken Bandscheibenvorfalls unumgänglich scheint, muss doch dem Patienten genau gesagt werden, mit welchen Übungen, welcher Ernährung und welcher Lebensweise, er in Zukunft solche Zustände, bestehend aus Schmerzen und Verschleiß, umgehen kann. Letztendlich geht es immer darum: Wofür bin ich motiviert, auf was habe ich meinen Fokus. Schaut man sich statistische Untersuchungen an, die beurteilen, welche Therapien bevorzugt eingesetzt werden, so kommen diese zu einem eindeutigen Schluss: Es werden die Therapien eingesetzt, die den meisten finanziellen Gewinn versprechen.

    Dabei spielt das Patientenwohl eine untergeordnete Rolle. Man muss sich nur einmal ein paar Minuten nehmen und die Verflechtungen von Pharmaunternehmen, Krankenhausunternehmen und Ärzteausbildung durchleuchten. Da wird einem schnell bewusst, dass hier nicht nach einer ganzheitlichen, natürlichen und gesundheitsorientierten Patientenlösung gesucht wird. Viele Ärzte sind trotzdem motiviert und versuchen zu helfen, können aber wegen ihrer Ausbildung und dem Krankenkassensystem keine optimale Lösung anbieten.

    Ein aufschlussreicher Dialog

    Nachdem ich wieder mal in einer Therapiesitzung einen Rückenpatienten von Schmerzen befreit hatte, die er schon sieben Monate, trotzt Arztbesuch und Physiotherapie, erleiden musste, ging ich direkt auf sie zu, da sie regelmäßig an meinen funktionellen Schmerzpräventionskursen teilnahm und wir uns immer mal zu medizinischen Problemen austauschten. Ich fragte sie „Warum bekommen die Ärzte oder auch die Physiotherapeuten das nicht so hin?“.

    Nachdem sie eine Weile überlegt hatte, sagte sie Folgendes: „Das, was du behandelst und bei den Patienten neu einstellst, um die Schmerzen zu lösen, das haben wir in ein bis drei Vorlesungen, die kaum eine Relevanz für die Prüfungen haben und damit geht dieses Wissen einfach im Studium verloren.“

    Und zum Glück habe ich mich genau auf dieses Wissen zu über 90 Prozent spezialisiert. Dabei hatte ich gute Lehrer, gute Bücher, viele Ausbildungen und einen gesunden Ingenieurverstand, um diese Sachen in einer Behandlungssystematik zusammenzufassen und Schmerzbetroffenen helfen zu können. Deshalb schreibe ich jetzt auch diesen Text, damit Sie aufwachen und neue Wege und Lösungen für möglich hältst. Dafür bin ich sehr dankbar.

    Zusammenfassung des normalen Therapieweges

    Auch hier gibt es keine einheitliche und systematische Behandlungsoption. Der Orthopäde entscheidet nach seinem medizinischen Weltbild, welche Therapie infrage kommt. Meistens ist es so, dass der Orthopäde sich mit bestimmten Therapieverfahren vernetzt hat, bzw. sie selbst anbietet und natürlich werden diese Verfahren bei Rückenschmerzen auch zum Einsatz kommen.

    Beispiel 1

    Ein Orthopäde arbeitet mit einem Kraftstudio zusammen. So wird er ihnen bei Rückenschmerzen sein Kraftstudio empfehlen, obwohl genau das in sehr vielen Fällen falsch ist.

    Beispiel 2

    Ein Orthopäde hat sich zusätzlich zum Operateur qualifiziert und arbeitet mit einem Krankenhaus zusammen, dann wird er ihnen bevorzugt eine Operation für die Wirbelsäule anbieten, obwohl vielleicht eine konservative Therapie ausreicht.

    Nie mehr Rückenschmerzen: Der VITARTIC-Behandlungsweg

    Schauen wir uns jetzt die wirklichen Schmerzursachen an und einen Behandlungsweg, der diese berücksichtigt. Da man beim VITARTIC-Therapieprogramm um die möglichen Auslöser des Schmerzes weiß, kann man diese auch gezielt behandeln.

    • 1Durch die genaue Anamnese wird festgestellt, welcher Schmerzauslöser überwiegt.
    • 2Dieser Schmerzauslöser wird dann umfassend behandelt.
    • 3Gleichzeitig werden auch die anderen Schmerzebenen mit behandelt, um eine vollkommene Schmerzreduktion zu erreichen.

    Jeder Therapieschritt richtet sich hauptsächlich auf eine Schmerzebene aus. Mit der Tiefen-Faszien-Behandlung wird in erster Linie der Faszien-Schmerz gelöst. Mit der Neurofaszialen-Triggertherapie (NFT) wird der Spannungszugschmerz effektiv reduziert.

    Mit einem galvanischen Ausleitungsverfahren wird der Entzündungsprozess weitgehend gestoppt. Schwellung, Rötung und Schmerz gehen meistens schon bei der ersten Behandlung zurück.

    Durch Training und Lebensstrategien wird der Therapiezustand auch im Alltag erhalten. Langfristige Begleitung sichert die notwendige Qualität in der Übung und eine ständige Feineinstellung der Lebensgewohnheiten. So wird die angestrebte Schmerzfreiheit abgesichert und erreicht.

    Wenn Sie mir bis hierher gefolgt sind, möchten Sie sicherlich gerne wissen, wie Sie mit mir in Kontakt treten können, um Ihre Rückenschmerzen loszuwerden. Damit ich so vielen Betroffenen wie möglich helfen kann, habe ich drei Programme aufgebaut, die unabhängig voneinander funktionieren und sich auch gegenseitig ergänzen können.

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